Brutto und Netto — Der wichtigste Unterschied
Warum dein Nettolohn so viel niedriger ist als dein Bruttolohn und welche Abzüge es gibt — einfach erklärt.
Mehr lesenBrutto-Netto Rechnung, Sozialabgaben und Lohnsteuerabzug — alles was du über deine Gehaltsabrechnung wissen musst
Dein Gehalt besteht aus mehr als nur der Brutto-Summe. Lern, wie Steuern, Versicherungsbeiträge und Sachbezüge deinen Nettolohn beeinflussen. Wir erklären die komplexen Teile deiner Lohnabrechnung in verständlicher Sprache — damit du weißt, wohin dein Geld geht.
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monatlicher Durchschnittsbeitrag zur Rentenversicherung (Arbeitnehmer)
Steuerklassen, je nach Familienstand und Einkommen
Sachbezugswert für Verpflegung in der Regel pro Monat
Schnelle Antworten auf die wichtigsten Fragen
Dein Arbeitgeber muss mehrere Dinge von deinem Bruttolohn abziehen: Lohnsteuer, Kirchensteuer (falls zutreffend), Solidaritätszuschlag und Sozialversicherungsbeiträge (Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung). Je nach Steuerklasse und Einkommen können das zusammen 35-45% sein.
Ein Sachbezug ist eine Leistung, die dein Arbeitgeber dir zusätzlich zum Lohn gibt — zum Beispiel ein Firmenwagen, Handy, oder freie Verpflegung. Diese werden mit ihrem Marktwert bewertet und versteuert. Der Wert wird zu deinem Einkommen hinzugerechnet und erhöht damit deine Steuerlast.
Deine Steuerklasse wird nach deinem Familienstand und Einkommenssituation festgelegt. Es gibt sechs Klassen, und du kannst wechseln, wenn sich deine Situation ändert. Ein Wechsel kann sich auswirken, besonders wenn du verheiratet bist — aber am Ende des Jahres wird die Steuerlast durch die Steuererklärung sowieso neu berechnet.
Das sind Bereiche bei geringfügigen Beschäftigungen. In der Gleitzone (bis zu einem bestimmten Einkommen) zahlst du reduzierte Sozialversicherungsbeiträge. Das ist besonders relevant, wenn du neben einem anderen Job zusätzlich verdienst oder eine Mini-Job hast.
Der monatliche Abzug ist eine Vorauszahlung basierend auf deiner Steuerklasse. Wenn du Freibeträge hast (zum Beispiel für Werbungskosten oder Sonderausgaben), können diese erst bei der Steuererklärung berücksichtigt werden. Dann bekommst du zu viel bezahlte Steuern zurück — oder musst nachzahlen, falls die Abzüge zu niedrig waren.